Streuobstwiese Engi  – 

Alte Sorten. Neue Vielfalt.

 

Mit der Streuobstwiese in Engi entsteht ein vielfältiger Lebensraum für einheimische Obstsorten, Insekten, Vögel und viele weitere Tierarten. In einer Zeit, in der industrielle Obstplantagen und Monokulturen dominieren, setzen wir auf das genaue Gegenteil: robuste Hochstammbäume, vielfältige Wiesenkräuter und eine extensive Pflege nach ökologischen Grundsätzen.

Die Auswahl der Bäume folgt dabei einer klaren Linie – gepflanzt werden alte, regionale Sorten, die nicht nur kulinarisch etwas zu bieten haben, sondern auch wertvolle Gene für die Zukunft enthalten. Apfel, Birne, Zwetschge, Kirsche – jede Sorte trägt ihre eigene Geschichte und steht für eine nachhaltige Landwirtschaft mit Rücksicht auf Klima, Boden und Artenvielfalt. Bereits im zweiten Jahr wird die alte Glarner Kartoffelsorte Röseler in Engi angebaut.

Aus der intensiv genutzten und wenig artenreichen Wiese, entsteht langsam wieder eine ursprünglichere Blumenwiese. Diese bietet mit den Blüten wertvollen Nektar für Wildbienen und Schmetterlinge. Zukünftig sind auch Nistplätze für Vögel und Rückzugsorte für Igel und andere Wildtiere geplant. Durch das Mosaik aus Altbäumen, Totholz, Wildhecken und Kräuterwiese entsteht ein lebendiger, artenreicher Naturraum – eine Kulturlandschaft mit Zukunft.

Die Streuobstwiese Engi ist ein Ort zum Staunen, Lernen und Ernten – und ein starkes Zeichen für den Erhalt unserer natürlichen Vielfalt.

An dieser Stelle möchten wir einen grossen Dank an die Familie Blumer aussprechen. Das Projekt ist nur dank ihnen möglich.

Koordinator Yves mit dem geliebten Rentsch Heuzetter

Möchtest du gerne beim Projekt mitmachen? Hast du Spass am Heuen, Kartoffeln setzen und ernten, Wildhecke pflegen und weitere zukünftige Aufwertungen zu realisieren?

Anmeldung zum Engi-Chat.

 

 

 

 

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